| Tipps |
Piercings Shops
Direktlinks auf Piercingschmuck.
|
|
|
| Piercing Forum - - Risiken / Komplikationen beim und nach dem Piercen |
Risiken / Komplikationen beim und nach dem Piercen

Piercing Banane Augenbraue
Echtgold 18karat mit echter Perle
|

Straight Barbell Gelbgold 14Karat
mit zwei Kristallkugeln
|

Acryl-Plug mit Motiv Fire
12mm Durchmesser
|

Fake-Plug
mit 1.2mm Stabstärke
|

Barbell aus Bioplastic
mit 5mm-Acryl-Kugeln
|

UV Buffalo Septum
Circular Claw schwarz
|
|
| Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen |
| Autor |
Nachricht |
Hans Piercing König
Anmeldedatum: 18.12.2009 Beiträge: 272 Wohnort: Wien
|
Verfasst am: 02.08.2010, 21:58 Titel: Risiken / Komplikationen beim und nach dem Piercen |
|
|
Drei Texte bieten sich für dieses Thema an:
. 1) Ein Auszug aus der von mir verwendeten Einverständniserklärung, der Umstände / Defekte / Krankheiten anführt, die nach dem Piercen Komplikationen bewirken können:
... Ich habe eine schriftliche Piercing- Pflegeanleitung sowie einen Zettel über die Risiken eines solchen Eingriffes erhalten; beide Texte wurden mit mir auch persönlich besprochen, und ich habe die Inhalte einwandfrei verstanden.
Ferner bestätige ich, daß diese Art der Körperschmuckanbringung ausdrücklich auf mein Begehren erfolgte. Eine Kontraindikation / ein Grund, der diesem meinem Wunsch entgegensteht (wie etwa venerische Krankheiten, Diabetes, angeborene Immunschwäche oder Aids, Einnnahme von Medikamenten zur Blutverdünnung oder Bluterkrankheit, Gelbsucht, Hauterkrankungungen, grippaler Infekt ... ) ist mir derzeit nicht bekannt ...
. 2) Aus dem längeren Beitrag „Kritische Betrachtung einiger beim und nach dem Piercen häufig angewendeter Substanzen“ der Abschnitt „Pflegeanleitung“.
. 3) Der Merkzettel „P I E R C I N G - R I S I K E N“
Auch längst ausgeheilte Piercings können sich (durch Druck, mechanische Verletzung / Hängenbleiben, starken Temperaturwechsel, durch nachlassende oder übertriebene Pflege ) wieder entzünden! Durch Verunreinigungen (auch durch „schönmachende“ Schmiere und Stinke = chemische Ursache) und durch das Eindringen schädigender Keime kann natürlich zusätzlich eine frisch aktive und fortschreitende Infektion entstehen.
Während der Abheilzeit kann es beim Austritt / Eintritt des Stichkanals zur Entstehung von „wildem Fleisch“ (z.B. ein „Knubbel“ am Stichkanalende) kommen. Dieses muß dann vom Arzt zurückgeschnitten oder mit einem Stift abgeätzt werden. Oft aber bilden sich solche Erhöhungen von selbst zurück.
Beim Hängenbleiben am Schmuck kann dieser ausreißen. Selbst bei inzwischen oftmals problemlos ausgeführten Alltagstätigkeiten (z.B. beim Ankleiden) ist dies jederzeit möglich! Das ist schmerzhaft und das Piercing ist dann oft verloren bzw. kann nur mehr durch die Narbe an der gleichen Stelle wieder gesetzt werden.
Manche Piercings können ( auch bei sorgsamster Pflege! ) herauswachsen. Individuelle Veranlagung / Abstoßung durch den Körper, Stelle sowie Art und Größe (Durchmesser, Gewicht) des Schmucks sind dafür verantwortlich. Vor allem unter größerer Spannung stehende Oberfächenpiercings leben oft nicht sehr lange. Augenbrauenpiercings wachsen z.B. gerne heraus, Nabelschmuck kann nach ein paar Monaten nicht mehr tragbar sein oder viele Jahre Freude bereiten.
Jedenfalls neigen nach bisherigen Erfahrungen (viele Piercings der gleichen oder zumindest vergleichbaren Art an vielen Menschen in vielen Ländern durch etliche Jahre beobachtet) gewisse Piercings sehr zum Herauswachsen, und einige wenige werden vom Körper früher oder später mit hoher Wahrscheinlichkeit / ziemlich sicher abgedrängt. Tendenz zum Herauswachsen: Augenbraue, Christina ...
Wächst fast immer heraus: Nacken, Madison, Sternum, Busenrand, Handweb ...
Nach dem ständigen Entfernen eines Piercings als auch nach dem Herauswachsen (vor allem wenn der Schmuck nicht rechtzeitig ausgefädelt wird und gleichsam von allein abfällt) bleiben Narben zurück - von unauffällig klein bis deutlich sichtbar ist alles möglich.
Auch in unserer gegenüber früher relativ aufgeschlossenen Zeit müssen Piercingschmuckträger allenthalben damit rechnen, daß es noch immer leichte bis massive Voruteile innerhalb der Gesellschaft gibt. Besonders Piercings im Gesicht, die nicht einmal extrem sein müssen, erhöhen das Risiko, die Arbeitsstelle zu verlieren oder eine bestimmte angestrebte gar nicht zu erhalten.
Nachtrag
In einem offiziellen gewerblichen Piercing- Geschäft in Österreich muß der Piercer mit dem Kunden die nachweislich schriftlich mitgegebene Pflegeanleitung vor dem Eingriff persönlich ( = mündlich!) besprechen. Wenn Piercer den Eindruck hat, daß der Kunde die Nachsorgehinweise nicht versteht / verstanden hat (nicht eigenständig befolgen kann), dann darf (dürfte) er ihn nämlich gar nicht piercen. So weit die formale Gesetzeslage.
Die Einverständniserklärung ist zehn Jahre lang aufzuheben.
Zusätzlich zur Pflege muß der Piercinginteressierte über allfällige Risiken informiert werden. Auch dafür halte ich den oben kopierten Merkzettel für die beste Möglichkeit. |
|
| Nach oben |
|
 |
|
Verfasst am: Titel: http://www.forum-piercing.de |
|
|
|
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
123
|
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
Powered by www.phpbb.com © 2001, 2005 phpBB Group Deutsche Übersetzung von phpBB.de
 Vereitelte Spambeiträge: 0
|
|
|
|
|