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Piercing Forum - - RAUSWACHSEN - ZUWACHSEN von Piercings.




RAUSWACHSEN - ZUWACHSEN von Piercings.



18 Karat 750 Gelbgold Bauchnabel Piercing Echtgold Bananabell
Beide Kugeln mit eingefassten Kristall

18 Karat Gelbgold Klemmkugelring – 1,6 mm
BCR aus hochwertigem 18 Karat (750er) Massivgold

Nasenstecker aus hochwertigem 18 Karat (750er) Massivgold
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Handgefertigtes Tragus-Piercing aus 14 kt Rotgold
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Die 4 mm Kugel ist mit 19 Diamanten zusammen 0.15 Karat besetzt

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mit einem 3mm 0,1 Karat SI1 Diamanten


 
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Hans
Piercing Monster




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Beiträge: 238
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 20.01.2010, 13:24    Titel: RAUSWACHSEN - ZUWACHSEN von Piercings.

Hinweise zum Verfassen einer Facharbeit zum Thema „Piercings“ oder “bodymod“ überhaupt.
Herauswachsen und zuwachsen.

Vorbemerkung:
Der Artikel (vom Jan. 2006) war an jemanden gerichtet, der in einem Forum Hilfe suchte, weil er in der Schule innerhalb der nächsten Monate „eine längere Arbeit über Piercings“ schreiben wollte / sollte.
Natürlich begehrte der / die das Abi anstrebende Schüler(in) „ALLES“ über das Thema zu erfahren. So ein Vorhaben ist von vornherein sinnlos, der riesige Stoff ist zu gewaltig, eine totale Überforderung und heilloses Chaos sind vorprogrammiert.
Eine vorherige Einigung mit dem / der Lehrer(in) über einen Teilbereich ist absolut notwendig. Ein nicht total ahnungsloser Lehrer wird das Thema ohnehin eingrenzen. (Die letzte mir bekannte ernsthafte Arbeit über ein sehr interessantes Kapitel des enorm großen Bereiches „Bodymodification“ ist die 300- Seiten umfassende Abhandlung von Rhea Kälin an der Universität Zürich - und auch sie hat sich „nur“ ein Gebiet ausgewählt: „Psychologische Aspekte von Piercings und anderen Körperveränderungen.“)
Die Antworten erfolgten zahlreich, denn fast jede(r) fühlte sich ob der erbetenen „Hilfe von Leuten, die sich auskennen“ geschmeichelt und wähnte sich als Fachmann / Fachfrau. (Beweiskeule: ich habe selbst ein Piercing, also bin ich kompetent!) Die eingegangenen Ratschläge und Behauptungen (besonders zur Abheilung und Pflege) waren dennoch teilweise schauderhaft .
Aufgrund einer persönliche Anfrage zu den im Titel genannten Vorgängen entstand dann dieser (im Original nun nicht mehr existierende) öffentliche Beitrag.
Weil ich faul bin, kopiere ich ihn einfach und füge nur eine einzige Einschub- Anmerkung hinzu und kürze die darauffolgende Stelle.

o o o o o o o o o o o o o

Zuerst mal ein kurzer Hinweis, den üblichen schlampigen Gebrauch der Termini (Einzahl Terminus = der Fachausdruck) „piercen“ und „Piercing“ betreffend:
du sagtest, du sollst alles in „hochdeutsch“ schreiben und vortragen - natürlich schreibst du deine Arbeit in hochdeutsch! (Niederdeutsch beginnt erst ab der Benrather Linie.) Auch in ganz Österreich spricht man „als alteingesessene Hauptstammsprache“ hochdeutsch, und zwar bajuwarisch - auch wenn das gewisse Leute nicht wahrhaben wollen. (Na ja, mit Ausnahme des kleinen Vorarlbergs, die haben die zweite Lautverschiebung nicht mitgemacht und reden alemannisch.)
Ich kann dich beruhigen: bei mir als Beurteiler der Arbeit wäre es schnurzegal, ob du „gepierct“ oder „gepierced“ schreibst, solange sprachlich alles andere einigermaßen in Ordnung ist und der Inhalt (das Fachliche) stimmt. Ich empfehle dir aber, bei der erstmals gewählten Schreibweise zu bleiben.
Statt des eingedeutschten Partizipiums kannst du gelegentlich auch „gelocht“ oder „gestochen“ verwenden, das ist absolut in Ordnung; der Infinitif wäre dann: durchstoßen, löchern, stechen, lochen, durchbohren; stanzen.

Beim dazugehörigen Nomen (Hauptwort / Substantiv) wird leider allenthalben aus Rücksichtlosigkeit oder aus geistiger Überforderung hemmungslos geschlampt. Es heißt übrigens „das Piercing“, nicht „der piercing“. Abgesehen davon ist die modern und „fortschrittlich“ sein sollende Kleinschreibung in deutschen Facharbeiten absolut unangebracht. Besondere Angeber oder stinkfaule Autoren / Kommentarablasser schreiben sogar die Satzanfänge (!) klein, was nicht einmal die Engländer tun. Besonders reizvoll für den Leser ist es, wenn das Satzzeichen „Punkt“ am Ende des vorangegangenen Satzes fehlt.
Die für mich beeindruckendste Schreibweise war „Biersing“, was mich immer an den Witz erinnert, daß ein Teilnehmer in der unsäglichen Fernseh- Schundsendung „big brother“ den Dichter „Shakespeare“ angeblich für eine Biersorte gehalten haben soll.

Ich rate dir dringend, den Terminus (Fachbegriff) NICHT in verschiedener Bedeutung zu verwenden - ein heilloses Durcheinander wäre die Folge! (Dasselbe Dilemma entsteht, wenn ein von dir immer korrekt im gleichen Sinn verwendeter Ausdruck von den Lesern mal so und mal anders aufgefaßt wird.) Das passiert aber mit dem ohnehin von jedem angeblich eindeutig kapierten Wort „Piercing“ !!
Das wird brutal mit mehrfacher Bedeutung besetzt, so nach der Vogelfrißoderstirb- Methode ... schmeck´s, lieber Hörer / Leser, und such´ dir aus, was gemeint ist. Wir Piercingfreunde haben glücklicherweise den Vorteil, daß der Kontext meist mehr hilft als in den anderen Fachbereichen: aus dem Sinnzusammenhang des ganzen Satzes läßt sich oft erkennen, was gemeint ist - das aber leider eben nicht immer.
Eine exakte Unterscheidung (ein Hinweis) ist immer ratsam, damit der Leser genau weiß, worum es geht: die Körperstelle, der Schmuck, der Stichkanal oder der Vorgang der Applikation (das Anbringen / „Montieren“).
Sicherheitshalber je ein (schwammig- schlampiger) Standardgebrauch:
. Das Piercing dort tut besonders weh. (Rate, was das heißen soll.)
. Ich habe mein Piercing verloren. (Offen bleibt: Der Schmuck ist rausgewachsen. Die Kugel ist in den Abfluß gerollt. Der Stichkanal ist zugewachsen. Ich hab mir den Ring ausgerissen, den ich aber noch habe.)
. Dieses Piercing ist technisch einfach zu machen. (Der Schmuck läßt sich leicht herstellen. Die Montage ist stichtechnisch problemlos.)
Na denn, viel Erfolg bei deiner Bastelei wünscht dir ha

o o o o o o o o o o

Die Überschrift muß korrekt folglich so lauten:
Das Herauswachsen des Schmuckes - das Zuwachsen des Stichkanals.

Mit einer faszinierenden Hartnäckigkeit werden bestimmte Themen regelmäßig zu Tode gefragt - diese beiden gehören dazu. Hier ist eine kompakte Zusammenfassung.

Das HERAUSWACHSEN
läßt sich mit dem Auge am einfachsten so erkennen: der anfänglich längere Erststecker (um eine nach dem Stechen meist entstehende Schwellung auszugleichen) wird allmählich gekürzt (z. B. Zunge) oder nach einiger Zeit wird gleich die „Standard- Normallänge“ eingesetzt. (Das erfolgt oft vor der endgültigen Abheilung, denn Nabelpiercing und Brustspitzenpiercing brauchen ja viele Monate dazu - letzteres zuweilen über eineinhalb Jahre!)
Angenommen, im Nabel steckt eine übliche Banane von 12 oder 10 mm Länge: wenn sich der Stichkanal verkürzt, der Stecker also optisch „länger als früher“ erscheint, ist der Schmuck schon emsig am Herauswachsen. Das geschieht am häufigsten „vom Körper weg nach außen“ (ZP, ABP ... ), kann aber auch seitlich erfolgen (BWP). Grundsätzlich kann jedes Piercing rauswachsen, bei der Zunge zum Beispiel ist es aber extrem selten, beim Handweb (Piercing zwischen Daumen und Zeigefinger) fast die Regel - dieser Stichkanal kommt aus verschiedenen Gründen fast nicht zum Abheilen.

Folgende Faktoren begünstigen das HERAUSWACHSEN:
. 1) falsche Plazierung (Stichkanal hätte einige mm seitlich / oben / unten ... verlaufen müssen oder ist zu wenig tief);
. 2) für den Ersteinsatz ungeeignetes Material. Häufigste Komplikationen bei Nickelallergie und zu viel Nickel abgebendem Einsatz, bei zu rauher Oberfläche (Holz, Horn) und bei Silberschmuck. (Letzterer ist nicht grundsätzlich ungeeignet!)
. 3) für die Körperstelle falscher Schmuck (Stärke, Durchmesser, Gewicht und / oder Schmuckart stimmen nicht). Für gewisse Stellen, z.B. für die Brustspitzen, sind gerade Stecker 2 mm einfach „behaltesicherer“ als dünne Ringe - das ist nicht nur biologisch, sondern auch physikalisch bedingt. Ein zu kleiner oder / und zu dünner PA- Ring verabschiedet sich ziemlich sicher bald.
. 4) mangelnde oder falsche Pflege (siehe auch den Fachartikel)
. 5) ungünstige individuelle Veranlagung
Ich habe exakt sauber gestochene Nabelpiercings gesehen (Ersteinsatz korrekterweise BanTit oder PMFK- Stecker!), die sich nach einem halben Jahr verabschiedet haben. Und ich kenne zwei Mädchen (wer will kann nun auch Frauen oder Matronen oder Emanzen sagen), die ihren Schmuck nun 7 und 9 Jahre tragen (Erstlängen 12 und 14 mm jeweils 1.6 mm, derzeit sind Bananen 6 und 8 mm drinnen).

Die folgenden Zeilen sind eine Wiederholung aus dem „Christina“- Beitrag, die vom Thema her aber sinnvollerweise dazugehören:
Bei den OBERFLÄCHENPIERCINGS ist die Wahrscheinlichkeit des Verlierens (durch Herauswachsen) natürlich weit höher als bei den klassischen Körperpiercings. Man findet das Zeugs heuzutage fast schon an jeder Körperstelle (auch in Gruppen). Um das Zurückbleiben von größeren Narben zu vermeiden, kommt es in letzter Zeit immer öfter vor, daß Ornamente, „Korsetts“ und Muster / Symbole nur einige Tage oder gar nur für eine Nacht zum Angeben geordert und getragen werden. Ein deutlicher Mengenrabatt im Piercingladen sollte in diesen Fällen allemal drinnen sein.
Es ist aber jedenfalls legitim, wenn jemand ein bestimmtes oder mehrere Oberflächenpircings ständig haben und es nicht mehr verlieren will. Na ja, wünschen darf man / frau es sich ja. Ich wiederhole nun die „Tricks“ / Hauptmöglichkeiten, ohne technisch näher darauf einzugehen, um eine günstigere Anpassung an die Oberfläche zu erreichen:
1) Mit Hilfe einer geschwungenen Nadel einen künstlich gewölbten tiefer gelegten Stichkanal erzeugen.
2) Auf bestimmte Art geformte Metallstecker (Enden in verschiedenen Winkeln und Höhen aufgebogen) verwenden.
3) Biegsames Material einsetzen.
4) Die „Tieferlegung“ und Verlängerung des Steckers, z.B. beim Venuspiercing von 22 auf 32 oder mehr mm („deep Christina“).

Ohne diese Hilfen müßte der Stichkanal relativ knapp parallel zur gespannten glatten Hautoberfläche, eventuell sogar auf einer Wölbung, verlaufen.
Die Anbringung in einer Vertiefung wie beim Madison in der fossa jugularis (Drosselgrube) macht die Montage auch kaum einfacher und erhöht die Überlebenschance keineswegs.
Nochmal: das sind Hilfen, auf die Piercer und Kunde (manchmal ganz innig) hoffen - Garantie gibt es keine!!!
Jedenfalls neigen nach bisherigen Erfahrungen gewisse Piercings sehr zum Herauswachsen, und einige wenige werden vom Körper früher oder später mit hoher Wahrscheinlichkeit / ziemlich sicher abgedrängt.
„Bisherige Erfahrungen“ = viele Piercings der gleichen oder zumindest vergleichbaren Art an vielen Menschen in vielen Ländern durch etliche Jahre beobachtet!

Wenn man / frau merkt, daß ein Herauswachsen unvermeidlich ist, sollte man nicht warten, bis der Schmuck von alleine abfällt, sondern ihn rechtzeitig ausfädeln, um damit eine größere als ohnehin verbleibende Narbe zu vermeiden. (Es sollten im Idealfall nur zwei kleine Punkterln übrigbleiben. Von fast nicht merkbar bis deutlich sichtbare längliche Narbe ist alles möglich.)

Die nunmehr gar nicht mehr so neuen (dem Ösi- Piercer verbotenen) Varianten der „neueren Applikationstechniken“ (Transdermals / Hautverankerungen = dermal anchors / Hauteintaucher = skin diver / Microdermals / Singlepoint Piercings)
haben in letzter Zeit enorme Verbreitung erlebt. (Sie werden gelegentlich schon als bedeutungsgleiche Begriffe gebraucht). Dementsprechend gewaltig sind die Nachfragen angestiegen, sodaß ich sie in einem eigenen Fachartikel besprochen habe. Hier nur so viel dazu:
Einige ganz wenige kritische Piercer sind der grundsätzlichen Ansicht, daß die besagten Montagetechniken aus einem einfachen Grund über lange Zeit nicht wirklich überlebensfähig sein können: weil sowohl eindringende schädliche Keime als auch innen entstehender Dreck nicht wie bei einem „normalen“ Piercing durch zwei Öffnungen abtransportiert werden können und die Haut- „Taschen“ gleichsam als Müllsammelplatz (und potentieller Infektionsherd) einladen.

Das ZUWACHSEN des Stichkanals hängt ab von:
1) der Körperstelle (der Art und Lage des durchstochenen Gewebes); Zunge z.B. kann schon nach einer halben Stunde ratzeputz zu (verloren) sein, „geschlossenes“ Ohrläppchenloch kann jahrelang benützbar bleiben.
2) wie lange der Schmuck vor dem Rausnehmen drinnen war;
3) wie groß im Ø der Stichkanal war;
4) wie lange der Schmuck ausgefädelt bleibt / blieb;
5) und ebenfalls wieder von der individuellen Veranlagung.
Es gibt es also keine für die jeweilige Person exakten Angaben, sondern nur „Normwerte“ (Durchschnittsangaben)!!! Die können leicht (so wie die Verheilzeiten) den Standardbeschreibungen der jeweiligen Piercings entnommen werden.
Ich werde mich nun hüten, weitere Angaben zu machen, denn sonst kommt wieder so eine Dumpfbacke dahergesprungen und erklärt: „Du alter Dösel, ich habe mein ... nun schon ... Stunden / Tage / Wochen / Monate ... draußen, und es ist noch immer nix zugewachsen - laber wo anders deinen Müll!“ Oder, zum vorherigen Thema gehörend: „Ich habe mein Nacken- und mein Sternumpiercing seit 2 Monaten, 3 Wochen und 4 Tagen und die waren nach 2 Wochen und 5 Tagen und 2 Stunden vollkommen ausgeheilt und sitzen noch immer bombenfest, du häßlicher Miesmacher!“ Ich weiß dann nie, was ich nach meiner vorherigen eindeutigen Feststellung unter Punkt 5 noch antworten soll (außer „Das ist schön für dich!“).
Ich mache aber eine Ausnahme bezüglich der gedehnten Ohrlöcher: die dazugehörige Faustregel ist ja bekannt: ab 10 mm werden sie mit hoher Wahrscheinlichkeit, auch wenn sich die Löcher natürlich verkleinern, offen bleiben.
Und wenn jemand beim Verkleinern sogar nachhelfen will, weil ihm die „Fenster“ in den Ohrläppchen nicht mehr gefallen? Das Ohrli möglichst einfühlend- liebevoll massieren (z.B. mit Teebaumböl) und schrittweise kleineren Schmuck (Tunnels) einzusetzen scheint besser zu wirken als sogleich das gedehnte runterhängende Lapperl sich selbst zu überlassen. Im ersteren Fall wird es eher kreisförmig- rund, bei der anderen Variante ist das Ergebnis höchstwahrscheinlich ein länglich- ovaler Schlitz.
Die Erfahrungen vieler (ehemaliger) Extrem- Dehnfanatiker, die aus irgendwelchen Gründen (nicht mehr gefallen, berufsbedingt, zu teuer / zu aufwendig / zu muffelig ... ) „zurück“ wollen, lassen sich so zusammenfassen: wer beim Weiten die langweiligen, aber durchaus berechtigten zuvor erwähnten Dehnschritte mit den entsprechenden öden Abwartezeiten brav eingehalten hat, der wird beim „Zurück“ eher mit runden Löchern belohnt als die eiligen, erfolgreichen und tapferen (dumm- ungeduldigen träfe es wohl besser) „Experten“ ...
Also: „außenliegende“ Piercings (= außerhalb des Genitalbereiches und des Mundraums) über einem bestimmten Durchmesser des Stichkanals, deren Abheilung komplett erfolgt ist (bei denen die Epithelisierung vollkommen abgeschlossen ist und die Haut außen und innen folglich gleichartig ist), können sich zwar „zusammenziehen“, aber nicht mehr zuwachsen. Der ursprüngliche Durchmesser kann daher verlorengehen, der Stichkanal aber nicht.

Beim Bandschn im Knorpelgewebe ( http://www.forum-piercing.de/piercings-im-narben--und-knorpelgewebe-t1546.html ), was meines Erachtens nur dort sinnvoll ist: ab etwa 5 mm ist das Locherl ziemlich sicher irreversibel (= geht nicht mehr zurück = bleibt erhalten = zieht sich nur mehr oder weniger etwas zu, allenfalls bildet sich ein dünnes Häutchen darüber). Dieses „Herausstanzen“ erachte ich am Ohrläppchen nicht als sinnvoll. Und Interessenten für Oberflächenpiercings schicke ich in der Regel auch weiter. Ich bin so ein arroganter Bösling. Gruß ha

Nachtrag / „off topic“- Ergänzung:
Man / frau kann sich seine zu weit offen bleibenden Löcher natürlich auch vom Dermatologen oder „plastischen Doc“ (meist als Schönheitschirurg bezeichnet - teurer als der gemeine Hautarzt) schließen lassen. Er macht nun das, was er schon oftmals gemacht hat: in einer relativ simplen Operation werden die Flächen frisch angeschnitten - das ist unabdingbar für das Entstehen einer haltbaren Verbindung; dann wird mit feinen, zierlichen Nähten geflickt / zusammengeheftet (logo, mit den irre geilen Elfenohrnähten vom begnadeten bodymod- „Künstler“ können die nicht mithalten) und dabei die ursprüngliche Form wiederhergestellt. (Gegen Aufpreis kann die Supergelegenheit auch genützt werden, sich Fledermausohr- Ohrläppchen schnitzen zu lassen. Kankenkassen zahlen nichts dazu.) Alles erfolgt ambulant bei lokaler Betäubung (aber NICHT mit Emla!), und man kann anschließend sofort auf neue Abenteuer ausgehen.

Siehe auch
(Ohrloch)Dehnen und das Zusammenziehenlassen der Löcher:
http://www.forum-piercing.de/d-e-h-n-e-n-t1588.html

Der Tausch / Wechsel eines passend sitzenden Ringes / Steckers gegen einen Schmuck mit geringerem Durchmesser (meist ist es die nächstkleinere Größe) ist nach ein paar Tagen möglich, auch wenn der Stichkanal noch nicht vollständig abgeheilt sein sollte. Eine durch das Aus- und Einfädeln bedingte (vorübergehende) Reizung sollte aber keine Überraschung sein.

Letztes „edit“: Einfügen einer Ergänzung zu einem „link“.


Zuletzt bearbeitet von Hans am 05.06.2013, 12:29, insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 21.12.2011, 13:01    Titel:

Der Bericht bzw. die Facharbeit ist echt super....auf jeden Fall klasse geschrieben Smile
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