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Hans Piercing König
Anmeldedatum: 18.12.2009 Beiträge: 272 Wohnort: Wien
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Verfasst am: 22.03.2010, 14:14 Titel: PIERCINGFEINDLICHE ELTERN |
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Tips für Jugendliche piercingabgeneigter Eltern.
http://www.wildcat.de/index.php?view=0c-articleshow&id=4282&cat=1 (Juli 2006)
Dieser Artikel (mit angegebener „Original- Quelle“, die inzwischen nicht mehr einsehbar ist) richtet(e) sich eher an junge Leser aus Germanien unter 18 - Jünglinge und Jungfrauen (als auch nicht solche) ab 14 Jahren haben es ja unter bestimmten Voraussetzungen im Ösiland leichter, um regulär gegen den Willen der Erziehungsberechtigten zu ihrem Piercing zu kommen. (Für Tätowierungen gilt das nicht, weil der Gesetzgeber sagt, die seien irreversibel und so jungen Menschen sei die Konsequenz ihres Handelns nicht zumutbar.)
Vorab zwei persönliche Bosheiten:
1) Weil ein Piercer, wenn alles korrekt ist, die Wünsche seiner Kunden erfüllen darf, heißt das nicht, daß er das auch muß! Unter 16 Jahren läuft bei mir ohne Einwilligung der Eltern gar nichts, und oft lehne ich auch bei großjährigen Interessenten ab. (Besonders kühne und aggressive Eiferer haben mir deswegen schon „arrogante Dienstleistungsverweigerung“ vorgeworfen - ich lieeebe diese community mit ihren zuweilen herrlichen Sagern ...)
2) Natürlich schreibe ich, so wie jeder Autor, mit einer bestimmten Absicht. Die drei für mich zutreffenden Artikelgruppen sind: Unterhaltung, über einen Lebensbereich zum Nachdenken anregen wollen, reine Sachtexte über ein ganz bestimmtes Fachthema (Erfahrungen / Grenzen und Möglichkeiten aufzeigen, Information geben).
Nur: wenn ich im vorliegenden Fall die (jugendliche) „Zielgruppe“ nicht erreiche, weil jemand es nicht schafft (aus Überforderung oder Faulheit oder aufgrund eines verlogenen Schulsystems nicht gelernt hat), mehr als eine A 4- Seite zu lesen UND zu verstehen - na dann hört der eben nach dem Lesen der Überschrift und des ersten Absatzes auf. Das machen ja auch frustrierte überforderte Erwachsene und erleichtern sich mit einer (anonymen) Wertung und oft auch mit einem sinnigen Kommentar - das ist ja nichts Böses. Ich kann dann trotzdem ruhig schlafen. Denn: der charmante Kommentarschreiber, der mir „prepotänte indelecktuelle buchstabenejakullation“ (dieses köstliche Zitat hängt bei mir am stillen Örtchen) hingeknallt hat, liegt natürlich richtig mit seiner Feststellung: “du bist ja hier nich in der schuhle!!“ ... DAS beruhigt ... (Übrigens ist kein Lehrer verpflichtet, sich in der Schule täglich zu ärgern.)
Junge Leute, seit (oder gar „seid“?) aber nicht deprimiert, ihr seid halt in guter Gesellschaft mit etlichen gestandenen Erwachsenen / Eltern ...
Oft schon wurde das Thema in den verschiedenen Foren weinerlich, empört, flehentlich, verbittert ... aufgegriffen und mit viel Blabla- Trost („Du bist ja noch jung, mir ging es auch so, warte bis 18 ...“) als auch teilweise sehr zweifelhaft beantwortet. Aus dem vorher genannten Punkt 1 ergibt sich also, daß ich folgenden bereits paarmal gelesenen Rat nicht gebe: „Was sie nicht weiß, macht sie nicht heiß“ - wobei „Sie“ die Frau Mama ist und das abgewandelte Sprichwort ausdrücken soll: wenn es kein sichtbares Piercing ist, mach´ es halt heimlich.
Auch die Variante „Ab zum Piercer und die Ellis vor vollendete Tatsachen stellen“ halte ich für üblen Mist. „Auswandern zum Freund“ ist besonderer Schwachsinn, denn dem lover könnte der Vorwurf der Entführung drohen.
Nur für schwache, unsichere Eltern geeignet ist die Drohung, sich das gewünschte Piercing selbst zu stechen oder es sich vom Freund / von der Freundin montieren zu lassen. Ich rate von dieser Vorgangsweise ab.
Ich staune, was Jugendlichen zuweilen an Tips geboten wird. Allerdings: Hilfe bei diesem Problem (so es sich wirklich um ein „Problem“ handelt) ist tatsächlich schwierig zu geben. Auch ich habe nicht viel zu bieten - und die Herren Buben und die jungen Damen brauchen nun nicht glauben, daß die wenigen folgenden beinharten Möglichkeiten leicht zu verwirklichen sind!! Und ohne Geduld = 6 bis 18 Monate konsequente (zielstrebige) und freundliche „Bearbeitung“ geht es fast nie.
KEINER der unten angeführten Ratschläge garantiert Erfolg, aber ich weiß aus persönlicher Erfahrung und aus sicheren Quellen, daß zuweilen das Ziel erreicht wurde. Jedoch: jede(r) der Jugendlichen hatte sich an ihr / sein Versprechen gehalten. Die Freude war natürlich auf beiden Seiten groß.
Das Risiko ist auch groß: bei ungeschicktem (ungeduldigem) oder zu aggressivem (zu forderndem) Vorgehen und vor allem beim Übergehen der Vereinbarung bewirkt das ziemlich sicher einen Vertrauensbruch und die Situation ist noch angespannter als zuvor!
Also, hinein in die grausame Praxis:
1) Kinder, gebt euren Eltern das Gefühl, daß ihr deren Vorbehalte nachvollziehen könnt (ihre Ablehnung versteht). Das Piercingverbot ist fast nie aus reiner Bosheit (Machtausübung) oder aus „Rache“ für vorhergehendes Ärgern entstanden. Die Gründe sind andere: Unsicherheit (Angst um die Gesundheit) wegen totaler Ahnungslosigkeit (fehlende Fachinformation), und oft auch aus „Sorge wegen der verpfuschten Zukunft“ (simple gesellschaftlich bedingte Vorurteile).
Beschäftigt euch gründlich mit dem Piercing eurer Wahl, auch mit der Pflege und anderem Grundwissen. Erwartet nicht, daß ich euch nun die Verweise („links“) liefere - benützt selbst die Info- Möglichkeiten hier: das Piercing- ABC (Startseite Rechteck Mitte „quicklinks“), die Piercing- Bilder (Startseite) und das Suchfenster (Startseite das weiße Rechteck unter dem auffallenden gelbem Kastl „User- search“) !!!
Ihr könnt die Fachartikel den Eltern zu lesen geben; besser finde ich eine persönliche Erklärung - die sollte euch nach der intensiven Vorinformation ja nicht schwerfallen. Laßt eure Eltern auch wissen, daß ihr den Unterschied zwischen desinfizieren und Sterilisation, zwischen Entzündung und Infektion, zwischen Schießen und Stechen ... kennt! Wenn ihr das erklärt, macht das bescheiden (nicht so präpotent wie ich), aber freundlich- bestimmt- kompetent!
2) Ich weiß, daß viele von euch ein bestimmtes Piercing nur / hauptsächlich deshalb wollen, weil ... Ja, warum wohl!? Sucht euch aus dem Artikel „Beweggründe für ein Piercing“ ehrlich das für euch Gültige heraus. Wenn Punkt 1 bis 4 zutreffen (auch aus diesen Gründen lehne ich oft ein Piercing ab), so müßt ihr damit rechnen, daß Vater und/oder Mutter nicht begeistert sind. Also: wenn die Eltern nach dem „Warum“ fragen, solltet ihr euch innerlich von diesen Motiven schon distanziert haben.
Dieser Tip ist brutal und in eurem Alter normalerweise nicht realisierbar. Ob ihr nun lügt, bleibt euch überlassen („Nein, ich will nicht angeben damit; ich will nicht auch so kuhl sein wie der/die Klassensprecher/in; niemanden schrecken damit ...“).
3) Einer der Elternteile ist fast immer leichter zu erweichen als der andere. Versucht den zuerst zu bearbeiten (= ihn für euer Vorhaben zu gewinnen) - ohne plumpe durchsichtige Schmeichelei.
4) Verbündet euch mit einem korrekten Piercer, der bereit ist, euren Eltern Einblick in seinen sauberen rauchfreien Laden zu geben; der ausdrücklich auf die Einverständniserklärung aufmerksam macht; der auf Wunsch Mutter oder Vater während der „Operation“ dabei sein läßt; der klarmacht, daß er nicht „alles“ pierct. Diese „Kleinigkeiten“ schaffen bei mißtrauischen und besorgten Eltern Vertrauen. Und dann geschickt und behutsam Pa und / oder Ma hinlotsen.
5) Die meisten von euch bekommen Taschengeld. Eltern erkennen besonders leicht, daß es euch ernst ist, wenn ihr versprecht, euch möglichst alles selbst zusammenzusparen. Ihr könnt natürlich auch Opa und Oma becircen (betören, umgarnen) und riskieren, daß der Schwindel auffliegt.
6) Wer wirklich keine Euronen kriegt, kann auch Gutscheine anbieten. Aber: übernehmt euch nicht bezüglich der Quantität (Anzahl der Bons) und schreibt vorwiegend Leistungen hin, von denen die Eltern annehmen, daß ihr sie nicht gerne macht: 1 x Geschirr abwaschen, Rasen mähen, beim kleinen Geschwisterl Windeln wechseln ...
7) Sehr hilfreich hat sich zuweilen folgende Strategie erwiesen: ihr ladet ein freundliches Mädchen/einen schmucken höflichen Burschen, das/der ein/euer Piercing schon hat, zur Jause nach Hause, zum Spielen / Lernen, zum gemeinsamen Ausflug ... ein und führt sie (nicht zu aufdringlich) euren Eltern vor. Der Aha- Effekt („Schau an, so ein nettes Wesen aus der Umgebung hat auch so ein Ding!“) ist gelegentlich enorm!
Logo, ein Kerl mit zerrissenen in den Knien hängenden geilen Hosen mit vierfärbiger Irokesenfrisur und ständig demonstrativ heraushängendem besteckertem Schlecker ist ungeeignet - woraus sich ergibt: das schwierigste ist, einen geeigneten Menschen für das Vorhaben zu finden. Vorheriges Einweihen ist Pflicht.
8.) Die wenigsten von euch sind Vorzugschü - nein, anders: viele von euch sind ständig am Raufen mit den bösen Lehrern, den Eltern mit ihren Erwartungen, mit dem Rechnen und Lesen (UND Verstehen) ... na ihr wißt schon, was ich meine. Schlagt euren Eltern einen Pakt (Vertrag) vor: wenn ihr am Ende des Semesters (Schuljahr ist besser) völlig problemlos ... und so weiter. Die Vorleistung (Bringschuld - Erfüllung der Voraussetzungen) müßt ihr natürlich zuerst einhalten. DANN allerdings sind Pa und Ma in der Pflicht. Ich weiß aus Erfahrung, daß sie dann meist gerne den Wunsch erfüllen: (neuer) komm Bjuhda, (neues) Moped ... oder eben (erstmals?) ein Piercing.
9) Viele ehrlich besorgte Eltern, die selbst alken und rauchen, hätten es gerne, wenn der eigene Nachwuchs das nicht tut - ist ja auch durchaus verständlich. Ich brauche nun nicht mit den letzten erschütternden Statistiken daherkommen, ihr wißt selbst ganz genau, daß viele von euch die Grenze von Blödheit zur Sucht schon seit eineinhalb bis viereinhalb Jahren überschritten haben. Exakt: die Grenze von Feigheit (Angst als Spielverderber / Feigling zu gelten, nicht für erwachsen genommen zu werden, einer Gruppe nicht angehören zu dürfen ... usw) zur Abhängigkeit.
Und das immer häufiger anzutreffende soziale Phänomen, nur mit Alk „fröhlich sein“ zu können, unterliegt in unserer psychisch teilweise schon ziemlich degenerierten Gesellschaft genau demselben perversen Mechanismus!
Das stärkste Kaliber, mit dem ihr nun auffahren könnt, ist das Angebot, mit dem Schwachsinn aufzuhören. Es zieht bei den Eltern noch mehr als die Sache mit dem Taschengeld und übertrifft meist sogar das Versprechen unter Punkt 8. Nach einem Zungenpiercing solltet ihr ohnehin nicht rauchen - das wäre eine treffliche Gelegenheit zum ganz Aufhören.
Euch sollte aber schon klar sein, daß ihr euch mit dem Handel weit vorwagt. Ich zeige euch diese massive Hilfe, euren Piercingwunsch erfüllt zu bekommen, empfehle sie aber nicht. Ihr müßt selbst abschätzen, ob ihr die Kraft habt oder ob ihr Enttäuschung und Vorwürfe beim Scheitern riskiert.
Manchmal ist es erfolgreich, die Sache mit einem Elternteil gemeinsam anzugehen: Papa, du besaufst dich nicht mehr und ich höre auf, mir (und meinen jüngeren Geschwistern zuhause!) die Lunge niederzuprügeln. Hilfreich kann auch ein(e) Freund(in) sein, der/die sich zugleich mit euch piercen läßt (oder der/die ohne Piercing davon loskommen will). Auch hier besteht die zweitgrößte Schwierigkeit im „Haben“ eines Freundes. Ich verwende das Wort absichtlich - ich meine keinen Gröhlkumpan oder eine überkandidelte Klamottentussi. (Grölen /gröhlen = dumpf rülpsend und grunzend vor sich hin brabbeln / „singen“.)
Wenn ihr selbst weitere Ideen habt, laßt es mich wissen, berichtet mir von euren Erfahrungen. Aber schreibt mir nicht, daß die meisten der obigen Tips kaum zu verwirklichen sind - das sagte ich schon, daß dies eine beinharte Sache ist ...
Allen, die nicht bis zur Großjährigkeit warten und es trotzdem versuchen wollen, wünscht von ganzem Herzen viel Erfolg ha
o o o o o o o o o o o
Nicht mehr zum Beitrag gehörend („off topic“):
Anstatt einer Quellenangabe:
Entstehungsgeschichte dieses Beitrags und Erläuterungen zum „Kopierschutz“.
Jemand möchte zur Frage, wie man / frau (Bube / Mädchen) mit piercingfeindlichen Eltern umgehen solle, einen Artikel schreiben (einen tatsächlichen „Artikel“, nicht einen verächtlichen Sager oder gönnerhaft hingeschmissenen Tip). Also:
Im Zuge eines beschaulichen Spazierganges sich die Zeit nehmen oder sich in Ruhe hinsetzen (Schreibtisch, Seeufer, Bergwiese ...) und das Thema möglichst von allen Seiten her (Begierde des Sprößlings, Standpunkt der Eltern, Ratschläge der Freunde und „Freunde“, Position des Piercers ...) betrachten. Faserschmeichler / Primitivgriffel zücken und die Gedanken am Schmierzettel (oder im Geiste) ordnen: Vor- und Nachteile, Erfolgsaussichten abwägen, Gesetzeslage beachten ...
Dann sich informieren, was zu diesem Thema bereits existiert. (Sehr empfehlenswert ist es auch, diesen Schritt an den Beginn zu setzen.)
Angenommmen, es gibt 20 deutschsprachige Piercingforen. Etwa 14 bis 16 dieser Seiten durchforsten und feststellen, daß es sich um eine immer wiederkehrende Dutzendfrage handelt - mit immer wieder denselben zwei bis zweieinhalb Standardantworten: sich selbst gründlich informieren und die Eltern anschließend über das gewünschte Piercing aufklären; einfach heimlich machen und möglichst lange verbergen oder die Eltern sogleich mit vollendeten Tatsachen konfrontieren ... > äußerst dürftige Ausbeute.
Vor dem Artikel schreiben, korrekturlesen und abschicken gibt es für obigen Beitrag zwei Möglichkeiten:
. 1) Die beiden brauchbaren Antworten einarbeiten und die beiden schwachsinnigen Tips ignorieren oder nur als abschreckende Beispiele erwähnen. Keine angefügte Quellenangabe.
. 2) Zweite Variante: am Ende des Artikels angeben, daß die Angelegenheit in diversen Foren schon ausgelutscht wurde, das Ergebnis aber mager war, weil tatsächlich nur äußerst wenig brauchbare Tips infrage kommen.
Annahme, daß durch einen Wächter die Frage erfolgt, ob man sich denn von den Autoren jeweils das Einverständnis geholt habe, deren Tips zu verwenden.
Konkret mich betreffend: nein, ICH habe mich NICHT bei rund 15 Foren als Mitglied angemeldet und die Leute nicht einzeln angeschrieben und NICHT deren ausdrückliche Einwilligung eingeholt, ob ich z.B. den schwachsinnigen Tip vom Heimlichmachenlassen rügend erwähnen darf !!!
Ist das nun ein „übergangener Kopierschutz“, ein „Diebstahl geistigen Eigentums“?
Ich gehe davon aus, daß folgende Behauptung unwidersprochen bleibt: wer einen bereits erschienenen Text abschreibt / kopiert und öffentlich weiterreicht und verschweigt, daß besagter Text nicht von ihm ist, der hat geklaut (egal ob es sich um ein Gedicht oder ein Zitat oder einen anderen Text handelt). Wenn der Erstverfasser bekannt ist, muß er angegeben werden (was jeder seriöse Autor ohnehin tut). Und damit hat es sich in fast allen Fällen, in denen es nicht vorwiegend um Geld geht.
Wenn die Quellen für jedermann frei verfügbar und verwendbar sind, dann ist ein ausdrückliches Einverständnis eines Autors nicht notwendig; wenn die bereits geschriebene Arbeit „offiziell“ noch nirgends veröffentlicht ist, dann schon. In der Regel wird es unter zwei Voraussetzungen erteilt:
der Verfasser (und eventuell die Stelle, für die er arbeitet) muß namentlich angegeben sein, und
es darf kein finanzieller Nutzen aus der Erstveröffentlichung gezogen werden.
Und verdammt nochmal, jaaa, ich habe zum Beispiel den Brockhaus- Verlag nicht angeschrieben und nachgefragt, ob ich eine Definition verwenden darf !
Ein Wissenschaftler, der ein Thema bearbeitet / sich mit einer Frage beschäftigt ..., müßte dutzende bis hunderte Autoren (oft auch die Nachfolger längst verstorbener) einzeln anschreiben - kein Autor tut das, aber manchmal (in ganz wenigen Foren) will der Seitenbetreiber oder Oberadmin päpstlicher sein als der Papst ! !
Beispiel: die nicht einfache, aber lesenswerte Dissertation von R. Kälin ist ebenfalls inzwischen für alle Leser verfügbar - zwar nur in Form einer unbequemen über 300 einzeln gebotenen Seiten langen Wurst, aber immerhin (Stand Herbst 2008). Die Arbeiten dreier Autoren, die ich bereits 2005 erwähnt habe, hat sie aufgegriffen; und ich hätte mich sehr gewundert, wenn sie mich wegen zwei meiner Fachartikel, die sie korrekterweise als Quelle angegeben hat, angeschrieben hätte, um meine Einwilligung einzuholen - also lächerlicher geht es kaum mehr !!
Unter dem Deckmantel des „Kopierschutzes“ dürfte dann nicht mal eine Fachartikelbesprechung oder Buchrezension erscheinen - eine weltweit übliche Vorgangsweise wäre folglich verboten.
Ich möchte aber unbedingt festhalten, daß es bei Musikstücken und Bildern tatsächlich sehr heikel zugeht - in gewissen Fällen sogar auch dann, wenn das Photo selbst geschossen wurde oder der Veröffentlicher selbst auf dem Bild zu sehen ist! Das ist kein Witz!! Aber das näher zu erörtern würde nun zu weit führen. |
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Verfasst am: Titel: http://www.forum-piercing.de |
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