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Piercing Forum - - Angst vor, beim und nach dem Piercen




Angst vor, beim und nach dem Piercen



18 Karat 750 Gelbgold Bauchnabel Piercing Echtgold Bananabell
Beide Kugeln mit eingefassten Kristall

18 Karat Gelbgold Klemmkugelring – 1,6 mm
BCR aus hochwertigem 18 Karat (750er) Massivgold

Nasenstecker aus hochwertigem 18 Karat (750er) Massivgold
5 mm mit kleinen Kristallen eingefasste Blume

Handgefertigtes Tragus-Piercing aus 14 kt Rotgold
mit einem 5mm in Herzform gechliffenen rosa Turmalin Geburtsstein

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Die 4 mm Kugel ist mit 19 Diamanten zusammen 0.15 Karat besetzt

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Hans
Piercing Freak




Anmeldedatum: 18.12.2009
Beiträge: 180
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 24.05.2011, 11:48    Titel: Angst vor, beim und nach dem Piercen

Vorbemerkend sei erwähnt, daß ich die Begriffe „Angst“ und „Furcht“ als Synonyme (als gleichbedeutende Ausdrücke) verwende und die von manchen Autoren strenge Unterscheidung in diesem Beitrag vernachlässige.

Grundsätzliche Feststellungen
Ich wähle nun ganz bewußt ein Beispiel aus einem anderen Bereich: immer wieder, nicht nur in Wahlzeiten, kommt die zweifelsohne vorhandene Angst vor Ausländern im eigenen Land zur Sprache. Von mancher Seite wird sie geschickt genützt, wobei die einzig korrekte Vorgangsweise nicht gefragt ist: zu sagen, welche Gefahren tatsächlich drohen UND zugleich klar und ehrlich festzustellen, welche Entwicklung NICHT möglich ist und welche Vorurteile und Ängste folglich begründet oder unnötig / unbegründet sind.
Der Hauptgrund, warum weltweit unnötige Angst existiert, ist immer fehlende Information. Bei der Angst vor einem Piercing finden wir nun exakt die gleiche Situation vor, wobei es EGAL ist, ob das fehlende Wissen durch individuelle Trägheit (zu faul sein, um sich vorher gründlich schlau zu machen) oder Ahnungslosigkeit (nicht herausfinden, wie Info erlangt werden kann) begründet ist!
Es gibt inzwischen ausgezeichnete Fachartikel zu auch seltenem Schmuck (als einziges Beispiel führe ich das Uvula- Piercing an), aber leider irren manche tatsächlich informationswillige Leser hoffnunglos in der Unendlickkeit der verschiedenen Foren herum und tragen dann selbst zur Müllvermehrung bei.
Genauso muß aber klar festgehalten werden, daß der unbedarfte lauteren Herzens „tumbe Tor“ in seiner Ahnungslosigkeit oft sorgloser, glücklicher ... angstfreier lebt als seine wissende Umwelt; und zwar nicht nur das Kleinkind, das nichts von den Sorgen seiner Mutter mitkriegt und zufrieden mit einfachen Bauklötzchen spielt, sondern auch der naive Piercingmensch, der / die sich in der Jahrmarktbude mit Eisspray betäuben und den nicht desinfizierten (geschweige denn sterilen) Bauchnabelschmuck (!) mit der Ohrlochpistole schießen läßt und sich am günstigen Preis erfreut.
Wem gar nicht bewußt ist, worauf er sich bei einem Piercing durch die Handfläche einläßt, wer gar nicht weiß, daß er sich bei mangelnder Hygiene beim Piercen Hepatitis (oder beim Auswärtsbumsen ohne Verhüterli Aids) einfangen kann, der geht eben sorglos und angstfrei an die Sache ran ...
Fazit: je mehr aufschlußreiche Information verfügbar ist (je „gebildeter“ ein Mensch ist), desto geringer ist in der Regel die Angst; Wissen kann aber auch (vormals unbekannte) Gefahren aufzeigen und somit Angst auslösen. Ich bevorzuge aber die Formulierung: vorherige gründliche Information läßt die etwaigen Risiken erkennen und begünstigt ein Mindestmaß an Vorsicht.
Was nun über Piercings gesagt wird, gilt für Tätowierungen genauso. (In einem Punkt sogar schwerwiegender, weil Tats nicht einfach rausgenommen werden können.)
Sobald das (egal aus welchem Grund wachsende) Verlangen nach einem bestimmten Piercing die Angst (egal welcher Art) übersteigt, ist die Entscheidung gefallen.

Fünf Bedenken kristallisieren sich klar heraus:
. 1) Es könnte weh tun.
. 2) Das Piercing macht später Zicken.
. 3) Der erwartete Frust mit den Eltern.
. 4) Die Befürchtung, mein(e) Piercing(s) könnte(n) mir im Berufsleben schaden.
. 5) Die Angst, aufgrund meiner Piercings komme eine angestrebte Partnerschaft nicht zustande oder der / die Freund(in) könnte wegen eines neuen Schmucks die Beziehung lösen.

zu 1: Die Angst vor dem zu erwartenden Schmerz.
Jaaa, es tut weh - mehr oder weniger. Im ausführlichen Artikel Schmerz(vermeidung) beim Piercen wurde so ziemlich alles gesagt, sodaß der Verweis genügt. Die stets in einem anderen Forum im Zusammenhang mit diesem Thema aufflammende Diskussion über Betäubung und „Weicheier“ und „harte Kerle / Kerlinnen“ mag zwar reizvoll (und auch legitim) sein, bringt aber nichts. (Nachtrag: Betäubungen jeder Art sind in Austria beim Piercen zurecht verboten.)

zu 2: Angst vor möglichen Komplikationen.
Wildfleisch, Herauswachsen (besonders bei Oberflächenpiercings), Hängenbleiben, aufwendige oder schwierige Pflege (besonders bei Piercings im Knorpelgewebe), schmerzhaftes späteres Dehnen, Rausnehmenmüssen und damit Verlust bei späteren Operationen sind nur einige der Befürchtungen. Wer mit fliegenden Fahnen zu den „neueren“ Applikationstechniken übergelaufen ist, darf sich nicht wundern, wenn er zuweilen von den Transdermals / Dermal anchors und Microdermals ebenfalls enttäuscht wird.
Vorheriges gründliches Schlaumachen ist auch hier absolut empfehlenswert - genug Gelegenheiten gibt es ja seit geraumer Zeit. „Links“ anzuführen erspare ich mir diesmal - die Suchbegriffe sind ja unverkennbar.
Selbstverständlich ist auch folgende Vorgangsweise erlaubt: jegliche Verweigerung, vorher auch nur eine halbe Seite selbst zu lesen, sondern sofort mit der Feststellung reinzuplatzen, auf „theoretisches Geschwafel“ könne man / frau verzichten, denn nur praktische persönliche Erfahrungen aus dem prallen Leben seien gefragt - dann muß allerdings mit so Sagern wie „Ein korrekt gestochenes Piercing entzündet sich nicht“ und der Empfehlung „Tyrosur als Gleitmittel beim Dehnen“ gerechnet werden (und das sogar fallweise von gewerblichen Piercern!!!) ...

zu 3: Angst vor heftigen Problemen mit den Eltern.
Die Situation ist ganz klar, wenn jemand unter 18 ist, noch zuhause wohnt und die Eltern entschieden gegen ein Piercing sind. Die Taktik, Papi und Mammi vor vollendete Tatsachen zu stellen und mit einem Nasenring anzutanzen, empfehle ich nicht. Ein „verstecktes“ Piercing, das später doch entdeckt wird, macht die Lage auch nicht einfacher.
Wie schaut es nach dem Erreichen des gesetzlichen Erwachsenenalters aus? Ich sage das mal ganz herzlos und brutal: wer auf die Annehmlichkeiten des „Hotels Mama“ (freie Unterkunft, Wäsche, Heizung, Verpflegung ...) nicht verzichten will, der muß täglich mit der Angst vor geplanten oder spontanen Ausbrüchen aus nichtigem Anlaß rechnen - und sitzt, wenn die Eltern konsequent Ernst machen, auf dem kürzeren Ast. Selbst das Abliefern eines monatlichen „Wohnkostenbeitrags“ hilft nicht wirklich.
Also: ausziehen und auf eigene Füße stellen, mit allen Vor- und Nachteilen, ist die naheliegendste sinnvolle Alternative (logo, meist ist dann kein Geld für die sofortige Verwirklichung der Körperschmuckpläne vorhanden). Manchmal angenehmer und keineswegs überraschender positiver Nebenefffekt: bei gelegentlichen Besuchen daheim ist trotz neuer Piercings das Verhältnis zu den Eltern deutlich besser geworden.

zu 4: Angst vor Nachteilen im Beruf.
Die ist durchaus berechtigt. Dazu zählt schon, den Wunschberuf möglicherweise abschreiben zu müssen. Es kommt natürlich auch auf den angestrebten Beruf an, auf die Vorgesetzten (die Kundenbeschwerden tunlichst vermeiden wollen), auf Ort und Zeit der Tätigkeit und ... und ... Eine Bemerkung, die mir viele Schmähungen einbringen wird, möchte ich dennoch loswerden: Schüler, Jungsoldatenbube oder Ferienpraktikant zu sein ist für mich auch eine Art von Beruf, für den die Regeln der jeweiligen Institution gelten!
Die Beispiele sind zahlreich, in denen (meist in wehleidigem oder gehässig- verächtlichem Ton) über die „asoziale / spießige / intolerante ... Gesellschaft“ hergezogen wird.
Erfreulicherweise finden sich auch vermehrt Erlebnisberichte, in denen von keinerlei ernsthaften Problemen am Arbeitsplatz die Rede ist.
Drei Hauptreaktionen lassen sich bei sichtbaren Piercings feststellen: es gibt noch immer massive Vorurteile gegenüber Körperschmuckfreunden; manche Personalchefs haben selbst nichts gegen Piercings und „übliche“ Tattoos, sehen sich aber zu Ablehnung oder Einschränkung („Als Verkäufer kann ich Sie nicht einstellen, aber wenn Sie den Job im Keller als Sortierer wollen ...“) genötigt; allmählich, aber in den Augen vieler zu langsam, vor allem nach persönlichen Gesprächen, steigt die Akzeptanz für „bodymod“ (siehe auch den Beitrag „Piercinglied“) - jedoch verlassen würde ich mich darauf nicht ...
Die Entscheidung muß jeder für sich selbst treffen - nach gründlicher Überlegung, wie viele etwaige Nachteile man in Kauf zu nehmen bereit ist. Nachträgliches Motzen mag dann zwar erleichtern, ist aber kaum situationsverbessernd.

zu 5: Angst den Partner zu verlieren / eine Beziehung könnte draufgehen.
Um diesen Teilbereich von vornherein unmißverständlich abzuklären: wenn jemand seine(n) Freund(in) mit einem neuen Piercing „überrascht“ und die / der Partner(in) daraufhin die Verbindung löst, so war / ist der neue Schmuck bestenfalls ein
Auslöser, aber niemals der eigentliche Grund für das Scheitern einer Beziehung - das Kernübel liegt tiefer und / oder schon länger zurück.
Auch hier gibt es grundsätzliche Fakten: wer seine(n) Freund(in) wirklich liebt, der mag sie / ihn mit Piercings oder auch gänzlich ohne Körperschmuck genauso. * Wer sich einmal hat erpressen lassen, der ist immer erpreßbar. * Und der Schmuck muß primär dem / der Träger(in) gefallen - alles andere ist nicht wirklich entscheidend.
Natürlich kann festgestellt werden, ob aus Angeberei oder Feigheit („Gruppenzwang“) oder Dummheit ein Piercing angestrebt wird. Vor allem im letzteren Fall, wenn die Gefahr, die ein bestimmtes Piercing (oder die Art seiner Montage!) in sich birgt, beträchtlich ist, ist die Sorge um das Wohl des Partners berechtigt. Ein sachliches Gespräch und wieder einmal gründliche Information sind dann naheliegend - aber die Freiheit des Gegenübers hat absoluten Vorrang!
Ich weiß, daß es schwierig ist, die Entscheidung des Partners (die man ja nicht billigen muß) zu akzeptieren und dem geliebten Menschen zuzugestehen, daß er Fehler machen darf.
Aber auf die „Beziehungskiste“ nun näher einzugehen, würde den Rahmen dieses Beitrags überfordern.
Nicht Verdrängung, Sublimierung, Beschuldigung, Rationalisierung, Rollenspiel, Aggression, Verschiebung, Anpassung oder irgendeine andere Angstabwehrreaktion, sondern eine erfolgreiche Angstbewältigung wünscht allen ha
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