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Piercing Forum - - „ Wildes Fleisch “




„ Wildes Fleisch “



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Hans
Piercing Freak




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Beiträge: 180
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 17.01.2010, 16:23    Titel: „ Wildes Fleisch “

Wildfleisch / Hypergranulation / Fremdkörpergranulom

Anmerkung: aus dem Artikel über den Riesenbereich „Pflege“ (vom Apr. 2005) habe ich nur diesen Teilabschnitt kopiert und ergänzt. Wer ihn bis zum Ende liest, der kann leicht feststellen, daß das Thema Wildfleisch auch für ausgewachsene Dermatologen kein einfaches ist (Erklärungsbedarf, nichtoperative Gegentherapien).
Für mich bleibt es eines der großen Mysterien der Wundheilung nach dem Piercen.

Während der Abheilzeit kann es beim Austritt / Eintritt des Stichkanals zur Ausbildung dieses Phänomens kommen.
Vorweg: es gibt diesbezüglich keine verläßlichen Anhaltspunkte oder (wie zum Beispiel bei Abheilzeiten oder Rauswachsneigung) auch nur einigermaßen gültige Erfahrungswerte. Zuweilen ist die Unterscheidung
geschlossene Eiterblase (also Infektion, exakt: "ausgebrochener Infekt") oder
eingekapselter Gewindeschneidspan oder
Wildwuchs
beim ersten oberflächlichen Hinschauen nicht gleich feststellbar. Letzterer tut in der Regel nicht weh und bildet sich auch nicht innerhalb von ein oder zwei Wochen nach dem Ersteinsatz.
Fakt ist: es kann jemand schon 17 Piercings ohne Probleme mit wildem Fleisch zum Abheilen gebracht haben und hat beim achtzehnten unerwarteten Ärger damit, ein anderer kann von elf Piercings bei acht davon betroffen sein; Wildfleisch ist nicht zwingend ein Zeichen schlampiger Pflege, und nein, es muß nicht wiederkommen; andererseits: ein einziges Piercing von einem Dutzend zeigt alle eineinviertel Jahre für 3 Wochen seine grausliche Seite - beliebige Varianten ausdenkbar.

Am ehesten scheint gesichert zu sein, daß eine genetische Neigung vorkommen kann, und wie das Zeug ausschaut und entsteht.
Es kann sich um neues Gewebe handeln, das bei Wunden unberechenbar erhaben wuchernd (über die Höhe der Umgebungshaut hinaufwachsend) sich bildet und verhältnismäßig schwammig- weich ist. Es kann aber auch ein nachgiebiger bis mittelharter „Gnubbel / Knubbel“ sein, z.B. an der Oberseite des Zungenpiercings oder in der Nähe einer der Kugeln des Industrials - oder sonst irgendwo. Der Anblick ist nicht erbaulich, und psychischer Frust verstärkt den Stress: das Gefühl, etwas nicht kontrollieren zu können und nicht zu wissen, wie man dazu kommt, belastet zarter besaitete Gemüter.

URSACHEN
Beispiel Brustspitze: nach dem Piercen wird sie besser durchblutet und vergrößert sich. (Sie wird bei beiden Geschlechtern auch sensibler.) Ein gepiercter Nippel nimmt also gegenüber dem nichtgepiercten besonders bei Männern innerhalb kurzer Zeit mitunter erheblich an Größe (Volumen) zu. Viele betrachten das als angenehmen Nebeneffekt. Der Nachteil ist allerdings folgender: weil eben eine frische Wunde aufgrund der besseren Blutversorgung optimal für die Materialvermehrung eingestellt ist, kann die eine oder andere Zelle oder eine der fleißig neugebildeten „vertragen“ werden, wenn der Stichkanal nicht bald abheilt; daher ist Wildwuchs natürlich auch an den Nippeln möglich.
Bevorzugter kommt er aber am Mittel- und Oberohr vor, da das dortige Knorpelgewebe (nicht durchblutet!) nur von der Haut geheilt (ernährt) wird und somit eine längere Abheilphase aufweist und damit auch gefährdeter ist.
Bandschn im Knorpelbereich (aber nur dort, keinesfalls ein Stanzen im Ohrläppchen) ist eine durchaus überlegenswerte Alternative, um das Risiko einer Wildfleischentstehung zu vermindern. Garantie ist es aber keine.

Doch auch ein steckender Fremdkörper oder „besonders sorgfältige Nachsorge“ (ein Piercing bei der Pflege „overpowern“) oder ein eigener etwas abstehender winziger Hautzipfel, welcher der Heilung widerspenstig entgegensteht, können Wildfleisch verursachen.
Eine andere Ursache für ein eigenes „Hauthindernis“ ist z.B. beim Nabelpiercing folgende: die erste dünne Haut bei der Epithelisierung (siehe Artikel "Abheilung“) bildet sich nach 5 bis 9 Wochen - die ist noch recht empfindlich und kann durch zu frühen Schmuckwechsel oder einfach durch Hängenbleiben einreißen. Der Körper reagiert daraufhin etwas überschießend und produziert vermehrt Zellen (Haut) - weil aber der Stichkanal größtenteils durch den Stecker schon „besetzt“ ist, bleibt dem Gewebe nur der Weg nach außen.
Einer der erfahrensten Piercer Wiens (früher Wildcat Vienna) empfiehlt jedenfalls, die Kanüle nach dem Stich (was nicht immer möglich ist) in Stichrichtung herauszuziehen, da entgegen ihr eben diese vorhin erwähnten Zellen am Rande des Stichkanals abgestreift werden und später ihre unangenehmen Folgen bewirken könnten. Wenn die Kanüle gegen die Stichrichtung entfernt wird, sollte sie vorher mit einem sterilen Alko- Tupfer gereinigt werden.
In der Abheilphase ständig an seinem Piercing zu zupfen und herumzufimmeln ist möglichst zu vermeiden.
Vermutung eines Lesers ("Stormchaser"): FALLS bei manchem Auftreten von wildem Fleisch eine „wenig aktive Infektion“ dahinter steckt > kaum Eiterbildung, aber konstante Reizung, Schwellung, jedenfalls mehr als eine leichte Entzündung, dann könnten auch Antibiotika helfen. Bei dieser Materie zulässiger Umkehrschluß: wenn ein solches Medikament relativ rasch Erfolg bringt, so handelt es sich möglicherweise gar nicht nicht um Wildfleisch.
Kurzum: die Ausgangslage ist oft frustrierend.

Wie kriegt man / frau die lästige Gratisdraufgabe los?
1) Ab zum Hausdoc oder Dermatologen und den Mist wegschnippeln lassen.
Für die sensiblen Leute, denen der arme Knubbel wegen der brutalen Ratzeputz- Methode leid tut: weglasern ist auch eine (teure und aufwändige) Möglichkeit. Für mich ist dieser Weg in diesem Fall aber unbefriedigend.

2) Verschiedene Eigenversuche mit Wässerchen und Salben.
DIE GUTE NACHRICHT:
Manchmal soll angeblich folgendes helfen:
(Anmerkung: die folgenden Tips habe ich selbst nicht ausprobiert oder weiterempfohlen, sondern im Laufe der Jahre gesammelt. Ich biete diese Auflistung lediglich zur Einsichtnahme an!)

Wenn Wildwuchs eindeutig erkannt ist, mag Betaisodona / Braunovidon zu Beginn helfen: Jod drängt das Wildfleisch zurück. Nach dem Verschwinden desselben sofort absetzen. (In Austria ist das Mittel den Piercern wegen der immer häufiger auftretenden Jodallergien untersagt.)

Tyrosur Gel = ein leichtes Antibiotikum!? Die Anwendung dieses Mittels geht von der Annahme aus, daß Wildfleisch (auch) durch Bakterien verursacht ist; Pyralvex- Lösung im Mundbereich; Salbe Linola-Sept; Myhren- Tinktur aus der Apotheke; Bebanthen plus- Spray ... ? ? ?

Massieren mit Olivenöl soll auch schon geholfen haben.

Etwas heftiger: Albotyl - dies wird nach Vaginalausschabungen benutzt, um durch Ätzen die Blutung zu stillen.

Rezeptpflichtige Fucidin- Salbe beim Zungenknubbel (?).

Contractubex gegen Narbenbildung > trocknet den Knubbel aus; 14 - 16 € - also nicht gerade ein "Schnäppchen". (Für mich sehr zweifelhafte Hilfe.)

Rezeptpflichtige Salbe P o l y s p e c t r a n HC etwa 2 - 3 Wochen 3 x täglich. (Natürlich fehlt der bei den Herstellern beliebte Hinweis nicht, das Mittel regelmäßig und genügend lange anzuwenden. Auf den Beipackzetteln der Narbensalben "Mederma Care" und "Contractubex" ist dasselbe zu lesen. Wenn man / frau sich streng daran hält, hilft so manches Zeug ganz sicher - nämlich den Pharmafirmen ...)

D a n k l o r i x und ein Wattestäbchen können angeblich auch helfen. Gegen Wildfleisch in der Schleimhautgegend, z.B. Labret innen.

K a m i s t a d- Gel aus der Apotheke um etwa 7 € . ? Das Mittel gegen Beschwerden im Mundraum ist eine (wenig sinnvolle?) Kombination eines Lokalanästhetikums (Lidocain) mit einem Desinfektionsmittel (Benzalkonium) und ätherischem Öl (Kamillenblütenextrakt).

2% ige G e n t i a n a v i o l e t t- Lösung, 2x täglich; Nachteil: es ist lila und macht Flecken, die nicht mehr raus gehen. Die Farbe auf der Haut bekommt man mit Seifenspiritus wieder runter (Apotheke); nicht in offene Wunden.

S i l i c e a D 12 : homöophatisches Mittel in Tablettenform - mindestens drei Wochen morgens und abends je eine (Hinweis Nadelhexe) Tabletten.

S t a p h i s a g r i a: sind homöopathische Streukugerln: (kosten etwa 7 € in der Apotheke).

A c i d u m h y d r o f l u o r i c u m : scheint stärker bzw. schneller als D 12 zu wirken.

Leserhinweis: mit T e e b a u m ö l einreiben.
Die Naturprodukte Teebaumöl, Weihrauchöl, Rosmarinöl, Eukalyptusöl ... können (bei relativ geringen Nebenwirkungen) mithelfen, die Ausbreitung einer Entzündung einzudämmen, weil die ätherischen Öle verschieden stark entzündungshemmend wirken.
Ich habe Teebaumöl auch an anderer Stelle erwähnt, es wird oft beim Dehnen als Gleit- und Massagmittel benützt und soll auch gegen (bei) Insektenstiche(n) nützlich sein > es ist also durchaus möglich, daß es auch gegen Wildfleisch hilft.
Wichtig ist die verdünnte Anwendung und daß man / frau dagegen nicht allergisch ist.

Das Reinigungsmittel für Instrumente, Nachttöpfe, Speibschalen ... und Blondinen- Bleichmittel „Wasserstoffperoxid“ (H2O2 dreiprozentig), auf das manche Knubbelbefallene schwören, erwähne ich ebenfalls, ohne es zu empfehlen.
Erinnerung: Die Anwendung von Salben an Piercings ist nur für Ausnahmefälle gedacht!
DIE SCHLECHTE NACHRICHT: manchmal hilft nichts von alldem.

3) Selbst wegätzen
mit dem Ätzstift „Höllenstein“ (nicht lachen!). Der enthält Silbernitrat (AgNO3), und das macht Wildfleisch, Warzen und anderen Hautwucherungen den Garaus. Die behandelten Stellen verfärben sich grau bis schwarz, und die Haut löst sich dann ab (künstliche Nekrosen!). Ausschließlich gezielte, kleinflächige Anwendung!

4) Schmuck wechseln!
Erschütternd einfach - fazinierend primitiv: Stab statt Ring, PMFK statt Titan oder umgekehrt, Durchmesser / Länge ändern ... Ergebnis zuweilen erstaunlich - oder es tut sich leider gar nichts.

5) Nichtstun, Abwarten; vielleicht Tee trinken und ein gutes Buch lesen - lange genug muß es nur sein.
Oft, sehr oft sogar, verschwindet das Ärgernis „von alleine“! Nach ein bis drei Wochen Frust ist es ohne ersichtlichen Grund innerhalb von 2 bis 4 Tagen oder Wochen futsch. Es gibt aber keine Garantie, daß es trotz korrekter Pflege nicht nach Monaten oder Jahren wiederkommt.

Wer mit einer der Anwendungen unter Punkt 2 (schließlich) Erfolg hatte, wird nie d´raufkommen, ob er / sie mit Abwarten bei normaler Pflege dasselbe auch erreicht hätte ...
Nach all dem Gesagten ist klar, daß betroffenen ungeduldigen Knubbelträgern nur bedingt Trost durch diese Hinweise zuteil wird. Doch es war ein Versuch, sich nicht völlig hilflos dem Schicksal ausgeliefert zu fühlen. Die tatsächliche Anwendung liegt in der Eigenverantwortung des Einzelnen. Gruß ha

Nachtrag / Ergänzung K E L O I D :
Ein Keloid hat mit Wildfleisch nichts zu tun - das ist ein nach Verletzungen ( = also auch nach Operationen!) auftretender mitunter grauslich ausschauender, aber gutartiger Hauttumor, auf den die Redewendung „so unnötig wie ein Kropf“ absolut zutrifft: bei der Abheilung ist irgendetwas danebengeraten (was ! ? ), durch überschießende Wucherung bilden sich dann kleine, lästige bis abgrundtief häßliche, riesige Keloide. Diese meist hell- bis dunkelroten wulstartigen Wucherungen fühlen sich nachgebend- elastisch bis hart an.
Als Ursache hierfür werden Störungen der Bindegewebsbildung vermutet; unbestritten ist jedenfalls eine „genetische Disposition“ ( = hat also etwas mit Vererbung zu tun), denn von Natur aus dunkelhäutige Menschen sind signifikant ( = statistisch eindeutig feststellbar) häufiger betroffen.
Weil ein Keloid ein „echter“ Tumor ist, kann er über den Bereich der anfänglichen Verletzung hinausgehend auch ursprünglich heile Haut befallen!
So wie beim Wildfleisch sind auch Keloide selbst für erfahrene Dermatologen fast immer „ein Problem“ - ratzeputz wegschnipseln führt(e) nicht zwingend zum Erfolg ... zusätzliche therapeutische Behandlungen sind heutzutage allgemein anerkannt, meist (aber nicht nur) werden Kortikosteroide (Hormone aus der Nebennierenrinde) eingesetzt.


Zuletzt bearbeitet von Hans am 23.01.2010, 00:56, insgesamt einmal bearbeitet
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